Eine Skulptur aus dunkelgrauem Beton.

EntGratung – Kränkung – Sozialisation der Frau

2000
Betonplastik 60x30x33; Edelstahlsockel 80x25x25, Glas, Beleuchtung


Die Plastik von Heike Pich thematisiert die Auseinandersetzung mit den eigenen Verletzungen und den Anforderungen durch ein Rollenbild, denen Mädchen, Frauen und Mütter ausgesetzt sind. Eine Skulptur aus dunkelgrauem Beton. Sie steht auf einem Sockel aus Edelstahl, Höhe 80 cm, Durchmesser 25 cm, die Öffnung des Sockels ist mit einer runden Glasscheibe abgedeckt, die über den Rand des Sockels hinausreicht. Im Inneren des Sockels befindet sich eine Leuchte, mit der die Skulptur von unten angeleuchtet wird. Durch das Licht ergibt sich eine grüne Färbung der Ränder der Glasscheibe.

Die Figur wirkt wie in schroffe Gewänder gehüllt und erinnert an Frau Lot, die zur Salzsäule erstarrt ist. Das Schroffe und Rauhe als Sinnbild vom Schutz der Seele vor Angriffen und Gewalt. Doch im oberen (Kopf)-Bereich ist die Plastik glatt modelliert, Wunsch von Heilung oder Verwandlung, auch die nach oben sich streckende Haltung drückt Hoffnung aus, Hoffnung auf Veränderung und Leben statt Überleben.